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Kategorie: RHETORIK

Neue Töne: HV-Reden in der Coronakrise

Aktionärstreffen gelten nicht unbedingt als Sternstunden der Redekunst. Und doch lohnt ein Blick auf die alljährlichen Ansprachen der DAX30-Chefs. In diesem Jahr ganz besonders, denn erstmals fanden die meisten Hauptversammlungen virtuell statt. Was sprang ins Auge? Eindrücke aus einer Berichts-Saison in ungewöhnlichen Zeiten.

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Verblühte Wörter

Wir nutzen lediglich einen Bruchteil des Wortschatzes. Schade eigentlich. Denn so verschwinden nicht nur immer mehr Begriffe aus dem kollektiven Gedächtnis. Auch unsere Texte, Reden und Präsentationen bleiben unter ihren Möglichkeiten. Ein Plädoyer für den Gebrauch seltener Wörter und mehr sprachliche Fantasie in der Geschäftskommunikation.  

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Das Haltungsgebot

Sollen Unternehmen Stellung beziehen? Oder sich besser heraushalten aus gesellschaftlichen Kontroversen? Eine ziemlich theoretische Frage. Denn die politische Wirklichkeit ragt längst in die Betriebe hinein. Es geht dabei um so Grundsätzliches wie Demokratie und Grundwerte. Werden sie angegriffen, wird die Wirtschaft sich dazu verhalten müssen.

1 Kommentar

„Das gesprochene Wort bekommt Auftrieb“

Erbauliche Ansprachen zum Thema Wandel und Erneuerung werden zuhauf gehalten. Aber wie ist es um die Transformation der Rede selbst bestellt? Von Innovationsfreude ist in Unternehmen wenig zu spüren, wenn es um dieses traditionelle Format geht. Zu den spannenden Ausnahmen zählt Daimler. Der Stuttgarter Automobilkonzern experimentiert schon seit einiger Zeit mit digitaler Rhetorik.

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Im Sprachnebel der Transformation

Manager haben derzeit keinen leichten Job. Die digitalen Umwälzungen raffen ganze Geschäftsmodelle und noch dazu das traditionelle Führungsverständnis dahin. Der Rollenwechsel zum agilen Leader schürt zugleich Erwartungen an eine neue Art der Kommunikation. Doch das Reden über den Technologie- und Kulturwandel droht sich in Allgemeinplätzen zu verlieren.

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